Übernahme von Baum-, Grünland- und/oder Bank-Patenschaften im Park

Der Bernrieder Park ist weithin bekannt für seine alten wie sehr alten
Eichen und Buchen.
Die Bäume stellen einen nicht zu ersetzenden            

Lebensraum für viele Tier-, Pflanzen und Pilzarten
dar. Der europarechtlich streng geschützte Juchtenkäfer oder
Eremit (osmoderma eremita) z.B. wurde im Park an 11 Bäumen
nachgewiesen, an weiteren wird er vermutet. Im Umfeld der
Bäume, insbesondere im Eichenhain, wurden im vergangenen
Jahr weiß blühende Büsche gepflanzt, die für die Bäume
wichtigen Insekten Nahrung und Wohnung bieten. Brombeer-
ranken drohen diese Büsche zu überwuchern und zu ersticken.

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lten Eichen und Buchen. Die Bäume stellen einen nicht zu
er
setzenden Lebensraum für viele Tier-, Pflanzen und Pilzarten      

dar. Der europarechtlich streng geschützte Juchtenkäfer oder
Eremit (osmoderma eremita) z.B. wurde im Park an 11 Bäumen
nachgewiesen, an weiteren wird er ermutet. Im Umfeld der Bäume, insbesondere im Eichenhain, wurden im vergangenen Jahr weiß blühende Büsche gepflanzt, die für die Bäume wichtigen Insekten Nahrung und Wohnung bieten. Brombeerranken drohen diese Büsche zu überwuchern und zu ersticken..

Die großen Wiesen im Park werden nach dem Willen der Stifterin, Wilhelmina Busch-Woods, vom Hofgut landwirtschaftlich genutzt, werden gemäht oder vor allem im Süden beweidet. Daneben gibt es noch kleinere Grünlandflächen, um die sich die Stiftung selbst zu kümmern hat, d.h. sie entweder gegen Kostenerstattung durch einen Landwirt mähen lassen muss oder durch freiwillige Helfer (Ortsgruppe Bernried des Bund Naturschutz) in Zusammenarbeit mit Mitgliedern des Stiftungskuratoriums einmal im Jahr selbst mäht. Im Wesentlichen handelt es sich um die sog. Seefenster östlich des Seewegs, daneben Fläche entlang des Prälatenwegs. 

Im Park stehen 64 Ruhebänke den Erholungssuchenden zur Rast zur Verfügung. Teils sind sie Jahrzehnte alt, teils wurden sie in den vergangenen Jahren durch neue Bänke ersetzt. Alle Bänke sind nummeriert und auf einem Parkplan eingetragen. Drei neue Bänke warten darauf, auf ihre Plätze gebracht zu werden. Um die Bänke hat sich in den letzten Jahren das Ehepaar Liewald aus Bernried gekümmert, haben das Umfeld von Brennnesseln und anderem Aufwuchs befreit und notiert, wo Bankbretter fehlten oder morsch waren. Das Ehepaar Liewald kann im kommenden Jahr diese Arbeit nicht mehr fortführen. 

Der Aufwand für die Pflege einzelner Bäume, von kleineren Grünflächen oder einzelnen Bänken ist gering, eine Mithilfe der Bevölkerung, die den Park zur Erholung nutzt und ihn liebgewonnen hat, würde die Stiftung sehr entlasten. Für Bäume, Grünflächen oder Bänke können deshalb Patenschaften für die Pflege übernommen werden, sei es durch eine Geldzuwendung oder durch eigene Tätigkeit. Für Geldzuwendungen kann die gemeinnützige Stiftung Spendenbestätigungen für das Finanzamt ausstellen. Auf Wunsch kann an Baum, Grünfläche oder Bank eine kleine Tafel den sog. Paten benennen, der sich darum kümmert. 

Eine Vereinbarung der Patenschaft zwischen Paten und Stiftung und Pflegehinweise wird demnächst eingefügt! 

Die Stiftung und die Gemeinde, das Baumdorf Bernried, sind stolz auf den Bernrieder Park. De Gemeinde wirbt mit ihm. Künftige Paten würden sich damit nicht nur um die Unterhaltung des Parks Park, sondern auch um die Gemeinde sehr verdient machen und mithelfen, dass der Park weiterhin der Allgemeinheit zur Erholung und Entspannung dienen kann, wie es die Stifterin in der Präambel der Stiftungssatzung gewünscht hat.

Karl-Otto Kullmann